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Schröpfen

Das Schröpfen ist eine Therapie aus dem Bereich der Naturheilkunde und eines der ältesten Therapieverfahren: Nahezu jede alte Medizinkultur hat unabhängig voneinander Schröpfen praktiziert. Ziel ist, schädliche oder krankmachende Stoffe aus dem Körper zu entfernen. Geschröpft wird meist mit mehreren kleinen Gefäßen aus Glas oder Kunststoff. Sie werden auf den Körper platziert und ein Unterdruck erzeugt.

 

Beim trockenen Schröpfen werden die Schröpfgläser mittels Unterdruck auf die auffälligen Hautareale aufgesetzt. Der Unterdruck kann durch spezielle Pumpvorrichtungen an den Schröpfgefäßen oder durch das Abbrennen von etwas Watte im Schröpfglas erzeugt werden. Die Schröpfgefäße bleiben zehn bis 15 Minuten auf der Haut haften. Dann werden sie abgenommen, sofern sie sich nicht schon vorher von selbst gelöst haben.

 

Nebenwirkungen und Risiken der Schröpfmassage

Das Schröpfverfahren gilt als nebenwirkungsarme Behandlungsmethode.

Die Blutergüsse, die während der Behandlung entstehen, können unterschiedlich stark ausgeprägt sein, sind jedoch grundsätzlich erwünscht und daher keine Nebenwirkung im engeren Sinne.